Der historische japanische Garten bildet einen besonderen Schwerpunkt der 50 Hektar großen Parkanlage. Besucher können ihn von mehreren Aussichtspunkten betrachten; in der Hauptsaison führen einstündige, fachlich begleitete Rundgänge in die sonst nur mit autorisierter Begleitung zugängliche Anlage.
Der Japanische Garten gehört zu fünf eigenständigen Gartenräumen der 1920 angelegten historischen Schauanlage. Japanische Gestaltungselemente und originale Importe aus Japan verbinden sich mit Teehaus, Wasser und sorgfältig komponierter Bepflanzung zu einem besonders anschaulichen Besucherziel.
Der öffentlich besuchbare japanische Garten entstand als gemeinsames Projekt des Londoner Bezirks und der Handelskammer von Kyoto zum Japan Festival 1992. Er wurde von einem japanischen Gartengestalter und seinem Team entworfen und angelegt und bietet mitten in Holland Park einen anschaulichen Ort für japanische Gartenkunst.
Ein vom gemeinnützigen Trägerverein gepflegter japanischer Landschaftsgarten mit Teichen, Wasserfällen, Steinsetzungen, Moosen, Kiesflächen und Teehäusern. Das laufende Kulturprogramm umfasst unter anderem Teezeremonien und japanbezogene Feste.
Der 5.000 Quadratmeter große Teichgarten wurde von japanischen Gartenfachleuten eigens für Düsseldorf geplant und 1975 der Stadt übergeben. Rundweg, Insel, Steinlaternen, Formgehölze und symbolisch gesetzte Steine machen ihn zu einem besonders fundierten Beispiel japanischer Gartenkunst.
Die etwa 15.000 Quadratmeter große Gartenlandschaft geht auf eine Anlage von 1912 zurück. Teiche, Brücken, Laternen, Skulpturen, ostasiatische Pflanzen und Koi bilden heute einen frei besuchbaren Schwerpunkt im Carl-Duisberg-Park.
Die städtisch betriebene Anlage ist aus der Städtefreundschaft Hasselt–Itami hervorgegangen und vermittelt japanische Gartenkultur in einer großzügigen begehbaren Landschaft. Wasser, Felsen, Wege, Pflanzenbilder und traditionelle Bauelemente werden durch Kulturprogramme ergänzt.
Der ‚Garten der Freundschaft‘ ist ein eigener Themengarten innerhalb des städtischen Botanischen Gartens. Seine Gestaltung verbindet Wasser, Steine und sorgfältig komponierte Pflanzenbilder; Führungen widmen sich ausdrücklich seiner japanischen Gartenpraxis.
Der historische und besonders empfindliche Garten im Landgut Clingendael ist für seine dichte Moosdecke, seltenen Gehölze, Steinlaternen, Wasserbecken und einen Aussichtspavillon bekannt. Er wird nur während kurzer Zeitfenster im Frühjahr und Herbst für Besucher geöffnet.
Zum Museumsgelände gehören ein historisches japanisches Dorf und ein zeitgenössischer Garten von Fumiaki Takano. Die Anlage bewahrt zwei japanische Häuser und vermittelt über ihre Geschichte auch die frühere, durch Torii geprägte Shintō-Szenerie Albert Kahns.
Der weitläufige Spazier- und Wandlungsgarten wurde seit 1980 restauriert und von japanischen Fachleuten als von Gärten der Edo-Zeit inspiriert anerkannt. Neben der Landschaft bietet der Betreiber Führungen, Workshops und Programme zu japanischen Künsten an.
Der ummauerte japanische Garten liegt im Parc Compans-Caffarelli und orientiert sich an traditionellen Gartenbildern aus Kyoto. Wege, Wasser, Brücken, Inseln, Felsen und sorgfältig geformte Gehölze verdichten die Landschaft auf kleinem Raum.
Die Flussinsel beherbergt einen frei zugänglichen, japanisch inspirierten Garten mit wechselnden Landschaftsbildern, Felsen, Kies, in Wolkenform geschnittenen Gehölzen, Bambus und Steinlaternen. Die Maison de l’Erdre greift zusätzlich Architektur japanischer Teehäuser auf und zeigt passende Ausstellungen.
Der zwischen 1990 und 1994 nach Plänen des japanischen Landschaftsarchitekten Ken Nakajima angelegte Wandelgarten folgt dem Tsukiyama-Prinzip. Wasserläufe, kleine Kaskaden, zwei Teiche, ein Holzpavillon und gezielt komponierte Pflanzen schaffen eine miniaturisierte Landschaft.
Der zur Bundesgartenschau 1979 geschaffene Wandelgarten wurde im Auftrag der japanischen Regierung von Akira Satō geplant. Teich, Insel, Wasserfall, Trockengarten, Pagode, Steinlaternen und ein Tor im Stil eines Teegartens verbinden mehrere klassische Gestaltungsformen.
Der ‚Garten der Glückseligkeit‘ verbindet einen begehbaren Wandelgarten mit Teich, Bambushain, Azaleen, Bonsai und einem Karesansui-Bereich. Im Pflanzenpavillon befinden sich ein Teehaus und Räume für Teezeremonien und japanbezogene Kulturveranstaltungen.
Die seit 1913/14 gewachsene Anlage besitzt einen von Nagoya gestifteten Shintō-Schrein, ein Torii nach japanischem Bauplan, Steinlöwen, Pagode, Brücke und Laternen. Durch diese Originalelemente und die lange Austauschgeschichte ist sie für Torii- und Architekturinteressierte besonders wertvoll.
Der traditionelle Garten war der Beitrag der Münchner Partnerstadt Sapporo zur Internationalen Gartenbauausstellung 1983. Die als Wandelgarten angelegte Landschaft verbindet einen Teich, Wege, Steine, Brücken und Pflanzenbilder mit Gestaltungsideen aus der Heian-Zeit.
Der rund 3.600 Quadratmeter große Garten wurde vom japanischen Gartenarchitekten Yoshinori Tokumoto aus Matsuyama geplant und gemeinsam von japanischen und Freiburger Gärtnern gebaut. Originale Steinlaternen, Wasser, Felsen und sorgfältig geformte Gehölze dokumentieren die Städtepartnerschaft mit Matsuyama.
Im pflanzengeografischen Bereich des Botanischen Gartens der Universität Hamburg liegt eine von Yoshikuni Araki gestaltete japanische Gartenlandschaft. Sie ist in die wissenschaftliche Sammlung eingebunden und vermittelt zugleich japanische Pflanzenverwendung und Raumgestaltung.
Ken Nakajima plante den Garten aus der Freundschaft zwischen Wien-Döbling und Tokios Bezirk Setagaya. Bambustor, Furomon-Stein, Teehaus, Kaskaden, Teich, Pagode und Steinlaternen bilden einen besonders dicht gestalteten, authentisch japanisch geprägten Stadtraum.
Der 1995 eröffnete Garten ist ein Geschenk der japanischen Partnerstadt Ōtsu und wurde von japanischen und Schweizer Fachleuten gemeinsam angelegt. Teich, Inseln, Felsen und Wasserläufe übertragen Motive des Biwa-Sees und des Berner Oberlands in eine symbolische Gartenlandschaft.
Der öffentliche Garten entstand aus der französisch-japanischen Zusammenarbeit mit Dijons Partnerstadt Koshigaya. Die 2026 erweiterte Anlage umfasst Teich, Brücke, Wasserfall, Torii, Steinsetzungen, Teehaus und symbolische Kranich- und Schildkröteninseln.
Der von Ken Nakajima im Sen’en-Stil entworfene Garten des Japanischen Kulturinstituts gilt als erster in Italien von japanischen Fachkräften angelegter Japan-Garten. Felsenkaskade, Koi-Teich, Inseln, Brücke und Steinlaterne werden bei kostenlosen Führungen fachlich vermittelt.
Der japanische Bereich des öffentlichen botanischen Parks ging aus der Städtepartnerschaft Sanremos mit Atami hervor. Japanische Pflanzen, Wasser- und Steinmotive sowie eine Zen-orientierte Gestaltung ergänzen die historischen Sammlungen der Villa Ormond.
Der offene Kultur- und Stadtgarten des Teatro No’hma verbindet 21 japanische Zierkirschen mit Werken des japanischen Bildhauers Kengiro Azuma. Er dient zugleich als Bühne für frei zugängliche, häufig international und japanisch ausgerichtete Kulturprogramme.
Die japanische Oase Shorai wurde von Yasuo Kitayama gestaltet und Florenz 1998 durch die Partnerstadt Kyōto und den Zen-Tempel Kōdai-ji geschenkt. Sie ergänzt den städtischen Rosengarten um einen dauerhaft besuchbaren Ort japanischer Garten- und Freundschaftskultur.
Der ‚Garten des zusammenfließenden Wassers‘ entstand aus der Städtepartnerschaft Berlin–Tokio. Drei miteinander verbundene Gartenbilder, ein Chaya-Pavillon, Wasser, Steinsetzungen und Zen-Symbolik führen Besucher auf einem Rundweg durch japanische Landschafts- und Teekultur.
Der 1988 nach Plänen des japanischen Landschaftsarchitekten Yoshikuni Araki angelegte Garten führt zwischen Felsen, Bächen und stillen Teichen durch wechselnde Perspektiven. Die frei begehbare Anlage ist ein besonders hochwertiges Beispiel japanischer Raum- und Landschaftsgestaltung im öffentlichen Stadtpark.
Erik Borja entwickelt die seit 1973 gewachsene Anlage als eigenständige japanisch-mediterrane Gartenlandschaft. Karesansui, Tee- und Meditationsgarten, Drachen-Tal, Wandelgarten, Lotusteich, Bambushain und Niwaki vermitteln traditionelle Gestaltungsprinzipien in einer öffentlich besuchbaren Gesamtkomposition.
Der zur Landesgartenschau 1990 entstandene Garten ist ein Beitrag der Partnerstadt Ōtsu. Nach Entwürfen aus dem Büro des japanischen Gartenarchitekten Kinsaku Nakane bildet er im traditionellen Tsukiyama-rinsen-kaiyū-Stil eine miniaturisierte Landschaft des Biwa-Sees mit sorgfältig gesetzten Felsen, Wasser und Wegen.
Der 4.000 Quadratmeter große japanische Garten bildet das Zentrum des nach Pamplonas Partnerstadt Yamaguchi benannten Stadtparks. Rund 400 Bäume und mehr als 600 Pflanzen verbinden die Städtepartnerschaft mit einer frei zugänglichen japanisch geprägten Gartenlandschaft.
Der 2011 eröffnete Garten entstand gemeinsam mit Landschaftsgestaltern aus Marseilles Partnerstadt Kōbe. Die 1.700 Quadratmeter große Anlage folgt dem Wandelgartentyp Chisen-kaiyū-shiki und verbindet Bambus, Teich, Hügel, Steinwasserfall und große Felssetzungen zu einer begehbaren Freundschaftslandschaft.
Der auch ‚Jardin de la Sérénité‘ genannte Garten entstand nach Plänen aus Paus japanischer Partnerstadt Kōfu. Bachlauf, symbolische Steinsetzungen sowie geschnittene Gehölze und japanische Blütenpflanzen übersetzen traditionelle Gartenprinzipien in einen frei zugänglichen Stadtgarten.
Die Stadt Zaragoza schuf den Garten gemeinsam mit der Asociación Cultural Zaragoza-Japón. Japanische Blütenkirschen, Ginkgo, Liquidambar, Wasserlauf und Kaskade bilden einen ruhigen Treffpunkt, der zugleich als fester Schauplatz für Hanami und japanische Kulturprogramme dient.
Der unter Aufsicht des japanischen Meisters Hideo Suzuki angelegte Garten verbindet einen Teich mit Koi, Teehaus und Suiseki-Sammlung mit einem trockenen Karesansui-Bereich. Ein dritter Gartenteil nutzt die umliegende Ossola-Landschaft nach dem Shakkei-Prinzip als geborgte Kulisse.