Öffentliches japanisches Kulturhaus mit wechselnden Ausstellungen, Veranstaltungen und einer frei zugänglichen Bibliothek. Kunst, Gestaltung und Handwerk werden durch Objekte und fundierte Kulturprogramme vermittelt; im selben Haus befindet sich das japanische Restaurant AKIRA.
Museum zur wissenschaftlichen und kulturellen Verbindung Philipp Franz von Siebolds mit Japan, mit japanbezogenen Exponaten und wechselnden Ausstellungen.
Die Vertretung der Japan Foundation in Frankreich vermittelt japanische Kultur mit Ausstellungen, Bühnenkunst, Film, Vorträgen, Workshops, Kursen und einer öffentlich zugänglichen Bibliothek.
Kommunales Museum mit einer bedeutenden Sammlung japanischer Kunst und regelmäßigem Programm zu traditionellen Festen, Kunsttechniken und japanischer Kultur.
20.–26. November 2026 · ZAC täglich 08:30–20:00 Uhr; Sonderveranstaltungen an mehreren Abenden
Eine Woche mit japanischer Kultur, Kunst und Tradition an mehreren Spielorten in Palermo. Im ZAC der Cantieri Culturali alla Zisa finden unter anderem Teeprogramme der Schulen Omotesenke und Japan Presence Association sowie weitere Kulturveranstaltungen statt; einzelne Abendveranstaltungen ziehen ins Teatro Politeama und Teatro Santa Cecilia um.
Kulturkurs zu japanischen Bräuchen rund um Nenmatsu und Neujahr: Hausschmuck, Großreinemachen, Neujahrsgrüße und das Tierkreiszeichen 2027 werden anschaulich vermittelt. Anschließend gestalten die Teilnehmenden klassische japanische Neujahrskarten auf Deutsch oder Japanisch.
Offener Gesprächsabend in der Bibliothek des Japanischen Kulturinstituts zu Higashino Keigo und japanischen Kriminalromanen. Teilnehmende können gelesene Romane oder Verfilmungen besprechen; das Gespräch findet wahlweise auf Deutsch oder Japanisch statt.
26. November 2026 · zwei einstündige Durchgänge um 15:00 und 16:30 Uhr
Praxisworkshop zur über 800 Jahre alten japanischen Lackkunst Kawatsura Shikki. Teilnehmende tragen Lack auf Holzstäbchen auf und polieren sie; die Vorführung vermittelt Materialien und einen konkreten Arbeitsschritt des anerkannten traditionellen Kunsthandwerks aus Akita.
Vortrag und Handwerkspräsentation zu Honminoshi-Washi und Mino-Keramik mit Kunsthandwerkern aus der Präfektur Gifu. Gezeigt werden die Herstellungsschritte, traditionelle Materialien und die Weiterentwicklung der Techniken im zeitgenössischen Design.
24. November–5. Dezember 2026 · Dienstag bis Samstag 11:00–19:00 Uhr
Die 14. Ausgabe von « Synergies entre tradition et modernité » zeigt japanische Handwerksobjekte aus den Bereichen Kleidung, Tischkultur und Wohnen. Im Mittelpunkt stehen regionale Fertigkeiten, sorgfältige Handarbeit und hochwertige Verarbeitung; die Ausstellung wird von CLAIR Paris mitorganisiert.
4. Dezember 2026, 13:00–16:15 Uhr · 5. Dezember 2026, 10:00–16:00 Uhr
Zweitägiger Präsenzworkshop zur japanischen Tuschemalerei mit theoretischen und praktischen Übungen. Malgorzata Tohkou Olejniczak vermittelt Pinseltechniken, Hell-Dunkel-Abstufungen sowie den Umgang mit japanischer Tusche und Japanpapier; der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.
Der aus Osaka stammende Rakugo-Erzähler Tatekawa Shinoharu präsentiert die klassische japanische Solo-Erzählkunst auf Englisch. Rakugo verbindet präzise Körpersprache, Stimme und komische Erzählung; die Veranstaltung wird vom Japanischen Kulturinstitut Köln organisiert.
23. Juli 2026 bis 24. Januar 2027 · Montag bis Samstag 10:00–20:00 Uhr, Sonntag und Feiertage 12:00–18:00 Uhr
Bibliothekspräsentation zu japanischen Matsuri mit Büchern, Fotografien, Plakaten und Objekten. Sie erklärt die Verehrung von Kami und Ahnen, Prozessionen mit tragbaren Schreinen sowie die gemeinschaftlichen Rituale und materiellen Traditionen der Feste.
Dreitägiger Präsenzkurs zur Zazen-Praxis der Rinzai-Zen-Schule unter Leitung des japanischen Priesters Kishida Senshō vom Chōraku-ji. Der deutsch- und japanischsprachige Kurs vermittelt Sitzhaltung, Konzentration und die religiöse Einordnung der Meditation; Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Deutschsprachige Führung mit kulturellem Schwerpunkt durch das traditionelle japanische Holzhaus, den Tempelgarten und den buddhistischen Tempel. Michael Kuhl M.A. erläutert die Verbindung von Gartenanlage, Architektur, Achtsamkeit und buddhistisch geprägter japanischer Kultur.
Deutschsprachige Führung mit religiösem Schwerpunkt durch den Tempelgarten und den buddhistischen Tempel des EKŌ-Hauses. Der Rundgang vermittelt die Verwurzelung japanischer Kultur im Buddhismus und verbindet Gartenraum, Tempelarchitektur und religiöse Praxis.
Deutschsprachiger Rundgang mit kulturellem Schwerpunkt durch das traditionelle japanische Holzhaus, den Tempelgarten und den buddhistischen Tempel. Der Termin zeigt, wie Gartenanlage und sakrale Architektur mit Achtsamkeit und buddhistisch geprägter japanischer Kultur verbunden sind.
4. November bis 9. Dezember 2026 · mittwochs 15:00–16:30, 16:30–18:00 oder 18:00–19:30 Uhr
Sechsteiliger Präsenzkurs zur japanischen Kalligrafie mit Wada Rie. In drei wählbaren Zeitfenstern vermittelt die in Japan ausgebildete Kalligrafielehrerin den Umgang mit Pinsel, Tusche und Papier sowie Aufbau und Bedeutung von Kanji, Katakana, Hiragana und traditionellen Schriftstilen.
3. November bis 12. Dezember 2026 · täglich 13:00–17:00 Uhr · Ausstellungseröffnung 5. November, 19:00 Uhr (mit Anmeldung)
Ausstellung zu buddhistischen Bestattungsbräuchen und Ritualen in Japan mit Fotografien von Jonas Gerlach. Sie vermittelt, wie religiöse Vorstellungen und Rituale den Umgang mit Tod und Erinnerung prägen.
6. November 2026, 13:00–16:15 Uhr · 7. November 2026, 10:00–16:00 Uhr
Zweitägiger deutschsprachiger Workshop zur japanischen Tuschemalerei mit theoretischen und praktischen Übungen. Malgorzata Tohkou Olejniczak vermittelt Pinseltechniken, Hell-Dunkel-Abstufungen und den Umgang mit japanischer Tusche und Papier; geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene.
8. Dezember 2026 bis 16. Januar 2027 · Dienstag bis Samstag 11:00–19:00 Uhr · während der Weihnachtsferien geschlossen
Ausstellung zu französischen Maîtres d’art und ihren Schülern im Dialog mit dem japanischen Vorbild der Lebenden Nationalschätze. Zu sehen sind unter anderem Lack-, Metall-, Bronze- und Fächerarbeiten sowie restaurierte Objekte; ein begleitender Vortrag vertieft die handwerkliche Weitergabe.
Eröffnungsvortrag 10. November 2026, 18:00–19:30 Uhr · Ausstellung 12. November 2026 bis 13. Februar 2027, Dienstag bis Samstag 11:00–19:00 Uhr · geschlossen 20. Dezember bis 4. Januar
Große Ausstellung zur Shunga-Kunst der Edo-Zeit mit zwei Werkrotationen. Ein kostenloser Eröffnungsvortrag mit Kazutaka Higuchi und Rossella Menegazzo erläutert Geschichte, Bildsprache und gesellschaftlichen Kontext dieser japanischen Druck- und Malkunst.
16. Oktober 2026 bis 16. Januar 2027 · Eröffnung am 16. Oktober um 19:00 Uhr mit den Künstlern und Artist Talk
Die 50. Dialogausstellung des Japanischen Kulturinstituts bringt Nura Afnan-Samandari und den japanischen Künstler Ryota Yahagi zusammen. Zeichnung, Architektur und Material verwandeln den Ausstellungsraum in ein begehbares Feld zum japanischen Konzept Ibasho – einem Ort des Daseins und der Zugehörigkeit.
Deutschsprachiger Vortrag mit Mini-Vorführung und Kostprobe zu Sencha und Matcha. Anschließend wird das traditionelle japanische Haus mit Teeraum besichtigt und erläutert; es handelt sich nicht um eine vollständige Teezeremonie.
9. Mai–22. November 2026 · Dienstag bis Sonntag 10:00–13:30 und 14:00–18:00 Uhr · montags und an Feiertagen geschlossen
Der japanische Bildhauer Kan Yasuda inszeniert zehn Marmorskulpturen als mineralischen Garten und kontemplative Raumlandschaft. Die Anordnung greift die Stille von Zen-Gärten und den japanischen Begriff Ma auf – den wirksamen Zwischenraum zwischen Form, Leere und Wahrnehmung.
3. November–12. Dezember 2026 · Dienstag bis Samstag 13:00–17:00 Uhr · letzter Einlass 16:30 Uhr, samstags 16:00 Uhr · am 27. und 28. November geschlossen
Die Ausstellung vermittelt japanisch-buddhistische Bestattungs- und Trauerriten anhand eines aufgestellten Hausaltars, traditioneller Trauerkleidung, ritueller Tempelobjekte, einer japanischen Urne und rund 30 Fotografien des Japanologen Jonas Gerlach. Sie zeigt die Verbindung von Religion, privatem Gedenken und Tempelkultur ebenso wie den Wandel der Riten in der modernen japanischen Gesellschaft.
7. Januar–20. März 2027 · Ausstellung Di–Sa 13:00–17:00 Uhr · Lesung am 14. Januar um 19:00 Uhr, Teilnahme nur mit Bestätigung
Ausstellung mit Originalabzügen aus Günter Figals Buch Japanbilder. Seine Fotografien und philosophischen Betrachtungen erschließen Japan als vertraute und zugleich fremde Kulturlandschaft; am 14. Januar ergänzt eine Lesung mit Dr. Antonia Egel das Programm.
21. Oktober bis 7. November 2026 · Dienstag bis Freitag 13:00–19:00 Uhr · Samstag 13:00–18:00 Uhr · Vernissage mit Werkzeugvorführungen am 30. Oktober 18:00–20:30 Uhr
Ausstellung über Kumiko, die traditionelle japanische Technik, feine Holzteile ohne Nägel oder Schrauben präzise zu verbinden. Gezeigt werden Geschichte, Holzarten, Werkzeuge, Fertigungsschritte sowie daraus entwickelte Alltagsobjekte.
17. bis 21. November 2026 · Ausstellung 17.–20. November 11:00–19:00 Uhr, am 21. November bis 18:00 Uhr · Vortrag am 20. November 18:00–19:30 Uhr · Live-Demonstration am 21. November 15:00–16:30 Uhr
Fünftägiges Programm zum Sōgetsu-Ikebana mit freien Ausstellungen, Film, Vortrag und einer großen Live-Demonstration der vierten Iemoto Akane Teshigahara.
Einführung in Sadō mit Erläuterungen zu den einzelnen Schritten der Teezeremonie, frisch zubereitetem zeremoniellem Matcha und traditionellem japanischem Gebäck. Yukie Williams praktiziert die Teezeremonie seit mehr als zehn Jahren; anschließend kann das Museum besucht werden.
12. Dezember 2026 · wählbare Sitzungen 13:30, 14:30 oder 15:30 Uhr (je ca. 45 Minuten)
Einführung in den japanischen Teeweg mit einer klassischen Teezeremonie der Urasenke Tankōkai Düsseldorf. Die etwa 45-minütigen Sitzungen finden in deutscher Sprache am Tisch statt und erschließen Ritual, Etikette und die historische Entwicklung des Chadō.
Buddhistische Jahresendzeremonie im EKŌ-Tempel durch die Tempelpriester. Das Ritual Joya-e gehört zu den japanischen Neujahrsbräuchen und findet unmittelbar vor dem gemeinsamen Anschlagen der Tempelglocke statt.
31. Dezember 2026 · ab ca. 16:00 Uhr, Ende voraussichtlich zwischen 18:00 und 19:00 Uhr
Zum japanischen Jahreswechsel können Besucher im EKŌ-Tempelgarten die Tempelglocke 108-mal anschlagen. Das Ritual findet im Anschluss an die Joya-e-Zeremonie statt; die Teilnehmenden der Zeremonie haben Vorrang.
28. November 2026 · zwei 90-minütige Durchgänge um 14:00 und 16:00 Uhr
Praktischer Workshop zum klassischen Anlegen eines Damenkimonos. Neben dem Ankleiden vermittelt das Atelier, wie man sich in der Kleidung bewegt und aufrecht hält; durchgeführt wird es mit Unterstützung der Association Hanamusubi.
6. November 2026 · 18:30–20:00 Uhr (Londoner Ortszeit); zusätzlich als Livestream
Vortrag von Professor emeritus Sakurai Haruo (Kōgakkan-Universität) über die alle 20 Jahre stattfindende Erneuerung des Ise-Schreins und das Okihiki-Fest, bei dem Gemeinden das Bauholz für die Schreinerneuerung transportieren. Der Vortrag erläutert, wie Schreinkonstruktion, sakrale Gegenstände, spezialisierte Handwerkstechniken und religiöse Praxis über Generationen weitergegeben werden.
7. November 2026 · 15:00–16:15 Uhr (Londoner Ortszeit)
Vortrag von Kawanishi Yōsuke, Shintō-Priester und Präsident des Iseer Herstellers Miyachu, über Schreinaltäre, Kultgegenstände und die handwerkliche Pflege der Beziehung zwischen Menschen und Kami. Themen sind die Auswahl natürlicher Materialien, die Weitergabe handwerklicher Kenntnisse und die charakteristische Schreinstilistik Yuiitsu Shinmei-zukuri.
8. November 2026 · zwei buchbare Sitzungen: 12:30–14:10 oder 15:30–17:10 Uhr (Londoner Ortszeit)
Praktischer Workshop mit dem Shimenawa-Handwerker Kawanishi Masahiko aus Ise. Nach einer Einführung in das Okihiki-Fest fertigen Teilnehmende einen Zai-Signalstab aus Holz und Washi-Papier und lernen Kiyari-Arbeitslieder, mit denen beim Fest die gemeinschaftlichen Holztransporte für die Erneuerung des Ise-Schreins koordiniert werden.
Japanisches Kulturprogramm für Kinder von 4 bis 10 Jahren: traditionelle Kamishibai-Erzählungen aus dem Papiertheater, gefolgt von einem Workshop zum Bemalen eines Uchiwa, des flachen japanischen Handfächers. Organisiert von ASCIG mit der Stadtbibliothek Classense im Rahmen des Festivals Ottobre Giapponese.
6.–8. November 2026 · Beginn Fr 20:00 Uhr, Sa 10:00 Uhr; Kotoji-Trommler So 15:00 Uhr; Ende So 17:00 Uhr
Mehrteiliges öffentliches Japan-Kulturprogramm zum 160-jährigen Bestehen der Freundschaft zwischen Italien und Japan. Vorgesehen sind eine Teezeremonie, Kimono-Ankleiden, japanische Kalligrafie, traditionelle Kinderspiele und ein Auftritt der Kotoji-Trommler; das gemeinsame japanische Abendessen am 6. November findet an der örtlichen Scout-Basis statt.
7.–15. November 2026 · Gartenöffnungszeiten je nach Tag, meist 10:30–17:30 Uhr; Führungen täglich 10:45 Uhr
Herbstprogramm im japanischen Wandelgarten: Die japanische Tradition der Betrachtung herbstlicher Laubfärbung steht im Mittelpunkt. Tägliche Führungen um 10:45 Uhr (ca. 90 Minuten) erläutern Geschichte und Herbstlandschaft; an den Wochenenden gibt es Jiuta-mai, einen traditionellen japanischen Tanz. Am 12. und 13. November finden außerdem Furoshiki-Workshops statt.